Das neue Buch ist da! Seit Mai 2025erhältlich.
Wie heißt es in den Werbesprüchen? "Im gutsortierten Buchhandel"!, originär aber beim Verlag "Buchschmiede" (442 Seiten)
Ist Mangold ein Mensch ohne Gewissen, hineingeworfen in eine Welt, mit der er nicht zurande kommt oder ist er doch so etwas, was man eine ganz normale Existenz nennen könnte? Ist Mangold ein Lebensretter oder doch ein Mörder, ist er ein Möchtegernrevolutionär oder doch nur ein kleinbürgerlicher Krimineller, dem der Anschluss an die bürgerliche Struktur verloren ging? Oder ist er bloß ein desillusionierter, zynischer Versager, der an den Anforderungen des Lebens zugrunde geht und sich in Tagträume flüchtet? Oder ist Mangold die Essenz all dessen, was in uns steckt? Woran sich halten, wenn man sich an nichts mehr halten kann?
In jedem Menschen sei, so sagt man, alles Erdenkliche angelegt, in jedem stecke etwas von einem Heiligen und etwas vom satanisch Bösen. Alles, was uns widerfährt, ist im Grunde absurd und doch wieder nicht. Was aber tun, wenn alles das in einer Figur gleichzeitig und offen in Erscheinung tritt? Hilft es wirklich, Schicht für Schicht zu entfernen, um dann erkennen zu müssen, dass mit jeder entfernten Schicht auch ein Teil der Hoffnung auf endgültige Klarheit schwindet? So gesehen ist Mangold eine Zwiebel und doch kein Gemüse. (Klappentext)
